Schützengesellschaft Gailingen 1907 e.V.


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Chronik

Ab 1966 nahmen wir an den Rundenwettkämpfen teil.
1967 wurden die Seilzuganlagen elektrifiziert und dem altmodischen Handkurbelbetrieb "Ade" gesagt..
1971 brachte uns den Einbau von 8 Anlagen einer Schweizer Firma, die bis heute einwandfrei funtionieren. Im gleichen Jahr verlängerten wi das Dach des Schützenhauses um 8,5 m, was uns einen überdeckten Festplatz bescherte, wo wir größere Anlässe durchführen können, ohne vom Wettergott abhängig zu sein.
Leider wurde in den Jahren 1971/72 dreimal bei uns eingebrochen, wobei die Diebe auch erheblichen Sachschaden anrichteten.
1972 bildete sich aus der Belegschaft der Kliniken Schmieder eine Luftpistolengruppe, welche ihre Übungen und Wettkämpfe in unserem Schützenhaus durchführte. Auch diese Gruppe schrieb ein Stück Vereinsgeschichte mit. Zu unserem Bedauern löste sie sich 1981 auf.
1976 vermittelte Heinz Rall erstmals ein Freundschaftschiessen mit seinem ehemaligen Verein Unterhausen-Lichtenstein. Daraus entstand eine echte, freundschaftliche Verbindung, die bis zum heutigen Tag gepflegt wird.
1978 nahm der schon lange gehegte Wunsch nach einem Pistolenstand feste Formen an. Einstimmig beschlossen die Vereinsmitglieder die Realisierung des Projekts. Ebenfalls im Jahr 1978 wurden landauf und landab vom Regierungspräsidium sämmtliche Schießstände auf ihre Sicherheit geprüft und sogar mancherorts wegen Mängeln sofort geschlossen. Auch unsere Anlage entsprach nicht den Vorschriften. Dies zwang uns, unsere gesamte Einrichtung auf den neuesten, technischen Stand zu bringen. Wie viele Fron-Arbeitsstunden, Fleiß, Ausdauer in den nächsten Jahren von Allen gefordert wurde, können wahrscheinlich nur die Beteiligten ermessen. Jedenfalls überstiegen die Anforderungen manchmal fast unsere Kräfte.
Ohne die großzügige, kostenlose Mithilfe des Architekturbüros Leisinger wäre das Werk gar nicht durchführbar gewesen.
Vir allem aber auch din Mitgliedern des Vereins mit ihrem großen, handwerklichen Können, ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrem Opferwillen sei an dieser Stelle größter Dank ausgesprochen. Nach vierjähriger Bauzeit dürfen wir mit berechtigtem Stolz auf die Früchte unsere Arbeit blicken.
Mägen den Jahren der harten Bauzeit nun die wohlverdienten Stunden des sportlichen Wettkampfes, der Kameradschaft und des Frohsinns folgen

1982 - 2006 von Heinz Graf und Wilfried Gnirss

Nach äußerst erfolgreichen Jahren, hier besonders hervorzuheben ist unsere Schwarzpulvermannschaft um Alex Schmelcher, Dieter Heller sowie Annemarie und Marcus Geiges, galt es immer wieder das Geschaffene zu erhalten, auszubessern und enn nötig zu erneuern.

1987 übernahm Wilfried Gnirss den 1. Vorstand und leitete bis 1996 die Geschicke des Vereins.

Bis ins Jahr 1995 konnte die Schützengesellschaft ihr bei der Bevölkerung beliebtes Pfingst/Volkspreisschiessen durchzuführen. Da sich immer weniger Mitglieder bereiterklärten, an dieser großen Veranstaltung zur Verfügung zu stehen, musste diese leider eingestellt werden.
Auch wurde die Anzahl der aktiven Mitglieder in den letzten Jahren immer kleiner, was sich in der Vereinskasse und auch bei den Arbeitseinsätzen bemerkbar machte.
Trotzdem nahmen etliche Schützen stets bis zum heutigen Tag an den ausgeschriebenen Kreis-, Bezirks-,
Landes- und sogar Deutschen Meisterschaften teil.
1995 fand durch einen Mitbenützungsvertrag eine Zoll-Schießgruppe bei der Schützengesellschaft eine neue Heimat.
1996 bis 2002 war unser Schwarzpulverschütze Dieter Heller 1. Vorstand. Dieser übernahm danach bis heute den Posten des Vorderlader-Referenten beim Schützenkreis Konstanz.
2001 erfolgte eine umfassende Renovierung des Pistolenstandes im Schießraumbereich. Die gesammte Wand- und Deckenauskleidung sowie der Fußboden wurden erneuert. Durch den erfolgten Zuschuss des Badischen Sportbunds musste die Vereinskasse nicht zu sehr leiden.
2003 nahm die Schützengesellschaft nach einem Probejahr eine weitere Schützengruppe, die dem Bund Deutscher Schützen angegliedert ist, auf.


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