Schützengesellschaft Gailingen 1907 e.V.


Direkt zum Seiteninhalt

Seite 2

Chronik

1923 - 1952
Am 8. Dezember kam der Beschluss zustande, eine neue erweiterte Anlage zu schaffen.Wiederum bewies sich der Zusammenhalt und die Tatkraft einerseits und das Verständnis und die Sympathie andererseits. Die Gemeinde stellte dem Schützenverein ein ideal gelegenes Waldstück im "Winkel" zur Verfügung und lieferte dazu das erforderliche Rundholz unentgeltlich, das die Schützenkammeraden zu einem stattlichen Schützenhaus gestalteten.
Die Scheibenstände entstanden auf dem ebenfalls großzügig überlassenen Grundstück des inzwischen zum ersten Schützenmeister gewählten Ludwig Auer und am 24. Juni des Jahres 1924 konnte die neue Anlage in Betrieb genommen werden. Ein Volksfest verband die ganze Einwohnerschaft mit ihrem Schützenverein bei diesem Anlass, und Schweizer und Deutsche Schützen in reicher Zahl maßen sich in fairem Wettkampf. Im gleichen Jahr, am 8. Dezember, wurde die Angliederung einer Kleinkaliber-Gruppe beschlossen,und wie eh und je üblich, folgte dem Beschluss die Tat.
Ein neuer Auftrieb war dem Verein dadurch gegeben und viele junge Menschen erkannten den hohen Wert des Schießsports. Noch waren die "Alten" unersetzliche Vorbilder und Ratgeber, und ein schönes Bild war es, den Senior, Ehrenmitglied Julius Schreiber, den unverwüstlichen Ob.-Wachtmeister Karl Gut, den unermüdlichen und überaus verdienten Julius Knauber neben den jungen Kameraden auf der Pritsche zu sehen, neben den begabten Bardo Bauman, Alfons Schneble, Josef Panzer und vielen anderen, die sich mit ihren Leistungen ihrer Lehrmeister würdig erwiesen.

Ein ausgesprochen gutes Vereinsleben herschte all die Jahre, viele Siegespreise zeugen von den Erfolgen und in der Erinnerung an die gesellschaftlichen Anlässe spiegelt sich die Bedeutung des Schützenvereins im Gemeindeleben von Gailingen wieder.

Eine lange Pause und wohl den schwersten Schlag in der Vereinsgeschichte bedeutete der erneute Weltkrieg
1939 - 1945
Viele junge Schützen wurden weggerafft, der Zeitgeist hatte Ideale erstickt und die Fremdherrschaft in unserem Land unterband zunächst das gesammte Vereinsleben. Der Zahn der Zeit und andere Einflüsse zerstörten das sichtbare Werk des Vereins, den Schützenstand, und lange Jahre war kein Leben mehr verspürbar im Vereinsgebilde. Doch in etlichen begeisterten Schützen-Herzen keimt der Wunschgedanke, eine Wiedergeburt des Vereins anzustreben. Mit Geduld und Ausdauer verfolgten sie ihr Ziel.

Während ein erstes Aufflackern im Jahr 1952 bei der Wiederbegründung des Vereins auf ein Aufleben blieben
gelang hingegen ein erneuter Start am ........


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü